Verkehrsentwicklungsplan und ÖPNV-Konzept Pirna
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Hintergrundbild

Projektziele

3. März 2021

Projektziele der Konkretisierung des VEP

Mit dem Verkehrsentwicklungsplan (VEP) Pirna 2030 hat der Pirnaer Stadtrat im Jahr 2015 eine wichtige gesamtstädtische Grundlage zur weiteren Verkehrs-, Stadt- und Umweltentwicklung in Pirna beschlossen. (zum VEP)

Bild 1: VEP Pirna 2030

In seinen Grundzügen ist der VEP Pirna 2030 nach wie vor aktuell und richtungs­weisend. Dies betrifft insbesondere die Entwicklung des Gesamtverkehrssystems im Sinne eines Leitszenarios „Umwelt“.

Diese Grundausrichtung findet sich auch in weiteren städtischen Planungsinstrumenten: So formuliert das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) hierzu: „Starke Zentren leben von ihrer Vielfalt und Erreichbarkeit. Deshalb ist die verkehrliche Erreichbarkeit der Zentrenbereiche, insbesondere mit dem ÖPNV, zu verbessern.“ Im Leitbild Pirna 2030 folgt die Förderung umwelt-verträglicher Mobilitätsangebote dem Leitsatz Nr. 6 „Pirna 2030 – Die klimagerechte und energieeffiziente Stadt“ (zum Leitbild Pirna 2030). Auch der im Sommer 2019 von der Sächsischen Staatsregierung beschlossene Landesverkehrsplan 2030 – Mobilität für Sachsen – verfolgt eine ähnliche strategische Ausrichtung (www.verkehr.sachsen.de ).

Bild 2: Leitbild Pirna 2030

Das Thema Mobilität hat seit Erarbeitung des VEP Pirna 2030 stetig an gesellschaftlicher Relevanz gewonnen. Die verstärkte Ausrichtung auf umweltfreundliche Verkehrsmittel wie den ÖPNV und den Radverkehr wird zunehmend eingefordert, denn sie

Die im VEP 2030 formulierten Maßnahmen können einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen und klimagerechten Stadtentwicklung leisten. Dabei zeigt sich aber auch, dass die Maßnahmenumsetzung, insbesondere im dicht bebauten Innenstadtbereich, zunehmend an ihre Grenzen stößt, die v.a. aus der Flächenkonkurrenz zwischen motorisiertem Individualverkehr (MIV), öffentlichem Personennah­verkehr (ÖPNV) und Radverkehr entstehen. Außerdem gab es in Pirna seit 2015 Entwicklungen, die fachlich neue Fragestellungen aufwerfen – vor allem aber auch Chancen für bisher nicht vorhandene Gestaltungsspielräume bieten. Das betrifft insbesondere:

Es ist deshalb nötig, den VEP Pirna 2030 zu konkretisieren und tatsächlich vor Ort umsetzbare Lösungsansätze zu entwickeln. Handlungsbedarf besteht vor allem bei der Verkehrsführung des MIV, beim ruhenden Verkehr und beim Radverkehr.

Für den ÖPNV wird aktuell ein umsetzungsfähiges Konzept zur Neu­ausrichtung des Stadtbusnetzes erstellt, welches ebenfalls auf den Aussagen des VEP Pirna 2030 aufbaut (s.u.). Die Ergebnisse werden in den Planungen für die anderen Verkehrsarten und die Verkehrsraumgestaltung selbstverständlich berücksichtigt.

Unabhängig von den genannten Schwerpunkten erfolgt grundsätzliche eine integrierte Betrachtungsweise aller Verkehrsarten und des Straßenumfeldes, da insbesondere im verdichteten Innenstadt­bereich zahlreiche räumliche Abhängigkeiten und Zwangspunkte bestehen. Die wesentlichen Ziele der Konkretisierung des VEP 2030 sind somit:

Die erforderliche Akzeptanz für die Umsetzung einzelner Maßnahmen wird durch die fachliche Diskussion in einer breit aufgestellten, projektbegleitenden Lenkungsgruppe sowie ein öffentliches Mitwirkungsverfahren im Rahmen eines Bürgerdialoges sichergestellt.

1. April 2020

Ziele des ÖPNV-Konzeptes

Eine Schlüsselmaßnahme des VEP 2030 mit höchster Umsetzungspriorität ist die Erhöhung der Attraktivität des ÖPNV-Angebotes durch eine Neuausrichtung des Stadtbusnetzes.

Die Stadt Pirna verfügt bereits über ein vergleichsweise gut ausgebautes ÖPNV-Netz – insbesondere bei der Erschließungsqualität durch die S-Bahn. Das historisch gewachsene Busnetz wird den heutigen Anforderungen aus der sich weiterentwickelnden Stadtstruktur sowie den Bedürfnissen der Bevölkerung aber nicht immer gerecht.

Eine besondere Herausforderung für die Stadt Pirna liegt in der räumlichen Verzahnung von städtischen und ländlichen Strukturen auf dem Stadtgebiet selbst sowie in der Bedeutung der Stadt als „Stabilitätsanker“ in einer ländlichen Umgebung. Ein starker ÖPNV ist die Grundvoraussetzung für die Lebensqualität in ländlichen Räumen – v.a. für die Erreichbarkeit der zentralen Infrastruktureinrichtungen der Daseinsvorsorge, aber auch für die touristische Erschließung. Deshalb wird das Buskonzeptes im Rahmen der LEADER-Entwicklungsstrategie für die Region Sächsische Schweiz als wichtige Maßnahme im Handlungsfeld „Mobilität und technische Infrastruktur“ gefördert.

Wesentliche Ziele der Neuausrichtung des ÖPNV in Pirna sind: